FAQ – Nachfragen

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Was versteht man unter dem „Drei-Säulen-Modell“?

Unter diesem Begriff versteht man den Ansatz, dass sich das Einkommen von Beschäftigten im Ruhestand aus drei Bestandteilen zusammensetzt: der gesetzlichen Rente, einer betrieblichen Altersversorgung und privater Altersvorsorge. Seit der Rentenreform 2001 gilt in Deutschland ein „Drei-Säulen-Modell“.

Allerdings ist hier vieles im Argen. Viele haben nur die gesetzliche Rente, andere zusätzlich nur entweder privat oder betrieblich vorgesorgt. Auch decken die zweite und dritte Säule oftmals nicht alles ab, was in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert ist. Und insbesondere private Versicherungen sind häufig teuer, haben geringe Renditen und sind intransparent.

Der DGB will das gesetzliche Rentenniveau stabilisieren, denn für viele Menschen bleibt die gesetzliche Rente das einzige oder wesentliche Einkommen im Alter. Ergänzend wollen wir, dass Tarifverträge, die betriebliche Altersversorgung regeln, leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können und so für alle Beschäftigten einer Branche gelten. So könnten noch mehr Beschäftigte im Alter auch Einkommen aus dieser Säule des „Drei-Säulen-Modells“ beziehen.

Mein Job ist extrem anstrengend und in Vollzeit nicht bis 67 zu schaffen. Dazu noch weniger Beiträge durch Erziehungszeiten oder Ähnliches. Da werde ich nach 45 Jahren wohl nicht mal die errechneten 1.084 Euro Rente kriegen.

Porträt von Mann mit Bart und dunklen Haaren, der auf einer Bank sitztNizar S., Krankenpfleger, 36 Jahre