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Porträt von DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach

Rentenerhöhung löst nicht die Probleme

Am 22. März hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles eine Rentenerhöhung zum 1. Juli 2017 bekanntgegeben: Die Renten steigen im Westen um 1,9 und im Osten um 3,6 Prozent. Das hört sich vielleicht gut an, löst aber nicht die grundsätzlichen Probleme bei der Rente, sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.

„Die für den Sommer angekündigte Rentenerhöhung hört sich gut an – die Renten steigen fast so stark wie die Löhne. Das darf aber nicht über das eigentliche Problem hinwegtäuschen: Das sinkende Rentenniveau schmälert dauerhaft den Wert der Renten und sorgt für sozialen Abstieg“, so Buntenbach. „Deshalb muss das Rentenniveau jetzt stabilisiert werden.“

Porträt von Mann mit Bart und dunklen Haaren, der auf einer Bank sitzt

Nizar S., Krankenpfleger, 36 Jahre Mein Job ist extrem anstrengend und in Vollzeit nicht bis 67 zu schaffen. Dazu noch weniger Beiträge durch Erziehungszeiten oder Ähnliches. Da werde ich nach 45 Jahren wohl nicht mal die errechneten 1.084 Euro Rente kriegen.