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Redner bei der DGB Rententagung steht am Pult, im Hintergrund rote Rückwand mit dem Titel der Kampagne "Rente muss für ein gutes Leben reichen".

Wahlkampfthema Rente – Schweigen macht es nur schlimmer

Unsere Renten-Kampagne gewinnt an Fahrt und hat eines ihrer Ziele bereits erreicht: Die gesetzliche Rente wird in der Politik und den Medien nahezu täglich diskutiert. Das muss auch so sein, schließlich geht es um das würdevolle Auskommen von Millionen Menschen im Alter.

Das kann – angesichts der Forderungen einiger Meinungsbildner nach immer längeren Arbeitszeiten bei stetig sinkendem Rentenniveau – gar nicht oft genug betont werden.

Klar ist: Wir dürfen die Problematik nicht kleinreden, sondern müssen uns ihr stellen. Und egal wie komplex das Thema sein mag oder weit die Ansätze auseinandergehen mögen – wir müssen uns um Transparenz bemühen und eine Lösung finden. Nicht für oder gegen bestimmte Personengruppen, sondern gemeinsam für alle.

„Kurswechsel“-Kampagne klärt auf

In diesem Sinne äußerten sich kürzlich auch DGB-Vorstand Reiner Hoffmann und IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban gegenüber der Münchener Abendzeitung bzw. der Berliner Zeitung. In ihren Interviews erläutern sie insbesondere notwendige Maßnahmen und wehren sich entschieden gegen den Vorwurf, mit der Kampagne den Rechtspopulismus zu fördern.

Zur Verantwortung von Politik und Medien im Hinblick auf eine Rentendiskussion, die die gesamtgesellschaftliche Aufgabe betont, anstatt zu spalten, siehe auch den Kommentar von Udo Kölsch auf NDR.de.

Foto: Fotoagentur FOX

„Meine Rente wird so um die sechs- bis achthundert Euro liegen. Die Rente wird definitiv nicht reichen. Und private Vorsorge, so wie Riester, das geht nicht. Dafür ist das Einkommen viel zu niedrig.“

Foto in der Rubrik Stimmen von Angelikaa ObjektschützerinAngelika J., Objektschützerin, 56 Jahre