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Zeichnung einer hand, die einen roten Wahlumschlag in eine Wahlurne wirft

Wahljahr 2017: DGB-Rentenkampagne wirkt

Ziel der DGB-Rentenkampagne ist es, die Parteien vor und nach der Bundestagswahl zu einem Kurswechsel in der Rentenpolitik zu bewegen. Und: Die Forderungen des DGB werden bereits jetzt aufgegriffen.

Rentenniveau stabilisieren, dann anheben

Eine zentrale Forderung der DGB-Rentenkampagne ist, dass der Sinkflug der Rente gestoppt werden muss. Das Rentenniveau muss jetzt stabilisiert und in einem weiteren Schritt auf 50 Prozent angehoben werden.

Diese Forderung wird inzwischen auch von der Politik aufgegriffen. So hat etwa die Parlamentarischen Linken (PL) in der SPD-Bundestagsfraktion bereits im vergangenen Jahr ein Forderungspapier erstellt, das Eingang ins SPD-Wahlprogramm finden soll, berichtete SPIEGEL ONLINE. Ein zentraler Punkt des Papiers greift die Forderung des DGB auf: „Mittelfristig muss das Niveau der gesetzlichen Rente wieder auf mindestens 50% angehoben werden“, heißt es bei der SPD-Linken.

Selbstständige absichern

Eine weitere Forderung des DGB im Rahmen der Rentenkampagne: Selbstständige, die nicht bereits verpflichtend abgesichert sind, sollen in die gesetzliche Rentenversicherung aufgenommen werden. Auch diese Forderung ist eindeutig bei den Parteien angekommen. Es herrsche aus ihrer Sicht inzwischen Einigkeit unter den Bundestagsfraktionen, dass Selbstständige durch eine Rentenversicherung abgesichert werden müssten, sagte Katja Dörner, Fraktionsvize der Grünen im Bundestag, Anfang März 2017 auf einer DGB-Veranstaltung. Es sei lediglich die Frage, ob das über die gesetzliche Rentenversicherung oder eine andere verpflichtende Altersvorsorge geschehen solle.

Für den DGB und seine Gewerkschaften ist klar: Wir bleiben bis zur Bundestagswahl und darüber hinaus dran! Damit aus unseren Forderungen zur Rentenpolitik nach der Wahl auch einen echten Kurswechsel in der Rentenpolitik bewirken. Denn: Rente muss für ein gutes Leben reichen!

 

Abbildung: Colourbox.de

"Weil ich schlichtweg Angst habe, meinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können."

Manfred B. auf die Frage, warum wir einen Kurswechsel in der Rentenpolitik brauchen.