Glossar – Mehr wissen

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Umlageverfahren („Generationenvertrag“)

Mit dem „Generationenvertrag“ ist kein juristischer, sondern ein gedachter Vertrag zwischen den Generationen gemeint. Wird der Ausdruck im Zusammenhang mit der Rente benutzt, ist damit die Basis für das Umlageverfahren, das Finanzierungsmodell der gesetzlichen Rente, gemeint.

Die aktuelle Generation aktiver Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlt Beiträge in das System, um die Rente der aktuellen Rentnerinnen und Rentner zu finanzieren. Gleichzeitig erwirbt die aktuelle Generation aktiver Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dadurch das Recht, später selbst wieder Rente zu beiziehen, die von der nächsten Generation finanziert wird. Ein solidarisches Prinzip, das 1957 eingeführt wurde.

Mein Job ist extrem anstrengend und in Vollzeit nicht bis 67 zu schaffen. Dazu noch weniger Beiträge durch Erziehungszeiten oder Ähnliches. Da werde ich nach 45 Jahren wohl nicht mal die errechneten 1.084 Euro Rente kriegen.

Porträt von Mann mit Bart und dunklen Haaren, der auf einer Bank sitztNizar S., Krankenpfleger, 36 Jahre