Glossar – Mehr wissen

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Umlageverfahren („Generationenvertrag“)

Mit dem „Generationenvertrag“ ist kein juristischer, sondern ein gedachter Vertrag zwischen den Generationen gemeint. Wird der Ausdruck im Zusammenhang mit der Rente benutzt, ist damit die Basis für das Umlageverfahren, das Finanzierungsmodell der gesetzlichen Rente, gemeint.

Die aktuelle Generation aktiver Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlt Beiträge in das System, um die Rente der aktuellen Rentnerinnen und Rentner zu finanzieren. Gleichzeitig erwirbt die aktuelle Generation aktiver Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dadurch das Recht, später selbst wieder Rente zu beiziehen, die von der nächsten Generation finanziert wird. Ein solidarisches Prinzip, das 1957 eingeführt wurde.

"Weil es so mit der Rente nicht weitergehen kann."

Irmgard P. auf die Frage, warum wir einen Kurswechsel in der Rentenpolitik brauchen.