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Renteneintrittsalter

Das Renteneintrittsalter steht für das Alter, mit dem man ohne Rentenkürzungen („Abschläge“) in Altersrente gehen kann – also das Alter, das der Gesetzgeber für den Beginn der regulären Altersrente vorgesehen hat.

Vor den Rentenreformen der vergangenen Jahre lag es in Deutschland bei 65 Jahren. Mit Einführung der „Rente mit 67“ wird es ab einem bestimmten Geburtsjahrgang nach und nach angehoben: Der Geburtsjahrgang 1947 muss bereits 65 Jahre und einen Monat arbeiten, bis er regulär in Altersrente gehen kann. Der Jahrgang 1948 muss 65 Jahre und zwei Monate arbeiten – und so weiter. Für den Geburtsjahrgang 1964 und alle kommenden Jahrgänge gilt dann ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren.

Nicht einmal 1.000 Euro netto habe ich als Rente zu erwarten, dabei hatte ich mit 100, 200 Euro mehr gerechnet. Ich werde mir einen Nebenjob suchen müssen, solange ich das gesundheitlich verkrafte. Traurig, aber das ist so. Die Politik hat in meinen Augen bei der Rente versagt. Die Absenkung des Rentenniveaus war ein großer Fehler, weil sie damit die Lebensleistung aller Menschen entwerten.

Portrait Vera Z GrosshandelVera Z., Beschäftigte im Großhandel, 60 Jahre