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Die SPD bezieht Stellung zum Thema Rente

Mit der Kampagne „Rente muss für ein gutes Leben reichen“ setzt sich der DGB dafür ein, dass die Parteien den Kurswechsel für eine starke gesetzliche Rente in ihr Wahlprogramm aufnehmen.

Am 7. Juni 2017 stellte die SPD ihr Rentenkonzept der Öffentlichkeit vor und stimmt darin mit dem DGB in einigen Punkten überein. Die Forderung, das „Rentenniveau muss auf 48 Prozent angehoben werden“ sieht auch der DGB als ersten wichtigen Schritt. Doch der DGB will noch mehr. Ist das Niveau auf 48 Prozent angehoben, soll es langfristig auf etwa 50 Prozent steigen.

Als weiteres Ziel nennt die SPD, Geringverdienern eine Rente zu sichern, von der sie leben können. Auch dies begrüßt der DGB. Ein Weg dazu ist, die Verlängerung der Rente nach Mindesteinkommen wieder einzuführen, die es bis 1992 noch gab.

Auch beim Thema Renteneintrittsalter sind sich DGB und SPD einig. Eine weitere Anhebung der Regelaltersgrenze über 67 Jahre hinaus darf es nicht geben. Denn schon heute erreichen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht das aktuell gültige Renteneintrittsalter von 65 Jahren. Jetzt ist es an den übrigen Parteien, sich deutlich zu positionieren, damit die Wählerinnen und Wähler wissen, woran sie beim Thema Rente sind.

Zur vollständige Pressemeldung des DGB geht es hier.

Annelie Buntenbach zum Thema im  Deutschlandfunk

Portrait Sandra B Medienwerkstatt

Sandra B., Leiterin einer Medienwerkstatt „Obwohl ich durchschnittlich eine 50-Stunden-Woche habe und monatlich meine Beiträge leiste, seitdem ich  arbeite, erwarte ich laut Rentenbescheid eine Altersrente von nur 400 Euro. Ist denn meine Arbeit weniger wert als die der vorherigen Generationen?“