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Älterer Mann mit Arbeitsuntensilien; schaut traurig und erschöpft

Buntenbach: „Rente mit 71 ist Unsinn“

Die „Wirtschaftsweisen“ haben sich Anfang November 2016 für eine „Rente mit 71“ ausgesprochen. Das sei absoluter „Unsinn“, so DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. „Jeder fünfte erreicht dieses Alter nicht mal. Ich fordere den Vorruhestand für Wirtschaftsweise, die die Realität nicht anerkennen wollen.“

Auch von anderer Seite kam teils harsche Kritik am Vorschlag der Wirtschaftsweisen (Rheinische Post: „Gutachten der Wirtschaftsweisen: Rente erst mit 71 – ‚Wirtschaftsweisen‘ in der Kritik): Der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, sagte: „Niemand braucht eine Politikberatung, die wirtschaftstheoretisch und wirtschaftspolitisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist.“

 

Abbildung: Colourbox.de

Portrait Vera Z Grosshandel

Vera Z., Beschäftigte im Großhandel, 60 Jahre Nicht einmal 1.000 Euro netto habe ich als Rente zu erwarten, dabei hatte ich mit 100, 200 Euro mehr gerechnet. Ich werde mir einen Nebenjob suchen müssen, solange ich das gesundheitlich verkrafte. Traurig, aber das ist so. Die Politik hat in meinen Augen bei der Rente versagt. Die Absenkung des Rentenniveaus war ein großer Fehler, weil sie damit die Lebensleistung aller Menschen entwerten.