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Ein Mann mit weißen Haaren in Arbeitshose erklärt zwei Auszubildenden (Mädchen und Junge) etwas auf einem Papier. Sie stehen in einer Autowerkstatt

Betriebliche Altersversorgung soll flankieren, nicht Lücken füllen

Im Juli fand bei Bundessozialministerin Andrea Nahles das erste von drei geplanten Spitzentreffen zum Thema Rente statt. Anlässlich des Treffens sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach, die betriebliche Altersversorgung (bAV) „kann und soll die gesetzliche Rente flankieren für eine gute Versorgung im Alter und bei Erwerbsminderung – sie ist aber nicht ihr Lückenfüller.“

Die bAV müsse weiter verbreitet werden und auch Niedrigverdiener und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen erreichen, forderte Buntenbach: „Die fehlende oder zu geringe Vorsorge durch bAV für Personenkreise, die sich keine Entgeltumwandlung leisten können, ist ein gravierendes Problem. Deswegen brauchen wir die gezielte steuerliche Förderung für Niedrigverdiener in Verbindung mit einem Arbeitgeberbeitrag.“ Um alle Beschäftigten mit der bAV zu erreichen, brauche es allgemeinverbindliche Tarifverträge für jede Branche. „Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die Allgemeinverbindlichkeit zu erleichtern, wenn Arbeitgeber und Gewerkschaft aus der jeweiligen Branche dies beantragen.“

Foto: Colourbox.de

Porträt von Mann mit Bart und dunklen Haaren, der auf einer Bank sitzt

Nizar S., Krankenpfleger, 36 Jahre Mein Job ist extrem anstrengend und in Vollzeit nicht bis 67 zu schaffen. Dazu noch weniger Beiträge durch Erziehungszeiten oder Ähnliches. Da werde ich nach 45 Jahren wohl nicht mal die errechneten 1.084 Euro Rente kriegen.