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Ein Mann mit weißen Haaren in Arbeitshose erklärt zwei Auszubildenden (Mädchen und Junge) etwas auf einem Papier. Sie stehen in einer Autowerkstatt

Betriebliche Altersversorgung soll flankieren, nicht Lücken füllen

Im Juli fand bei Bundessozialministerin Andrea Nahles das erste von drei geplanten Spitzentreffen zum Thema Rente statt. Anlässlich des Treffens sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach, die betriebliche Altersversorgung (bAV) „kann und soll die gesetzliche Rente flankieren für eine gute Versorgung im Alter und bei Erwerbsminderung – sie ist aber nicht ihr Lückenfüller.“

Die bAV müsse weiter verbreitet werden und auch Niedrigverdiener und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen erreichen, forderte Buntenbach: „Die fehlende oder zu geringe Vorsorge durch bAV für Personenkreise, die sich keine Entgeltumwandlung leisten können, ist ein gravierendes Problem. Deswegen brauchen wir die gezielte steuerliche Förderung für Niedrigverdiener in Verbindung mit einem Arbeitgeberbeitrag.“ Um alle Beschäftigten mit der bAV zu erreichen, brauche es allgemeinverbindliche Tarifverträge für jede Branche. „Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die Allgemeinverbindlichkeit zu erleichtern, wenn Arbeitgeber und Gewerkschaft aus der jeweiligen Branche dies beantragen.“

Foto: Colourbox.de

Portrait Anja V Altenheim

Anja V., Kundenverwaltung eines Altenpflegeheims, 55 Jahre Ich gehe davon aus, dass meine Rente nicht ausreichen wird und ich auf jeden Fall weiter arbeiten werde. Die niedrigen Renten liegen vor allem auch daran, dass Frauen während der gesamten Erwerbsbiografie geringere Löhne kriegen.