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Hände eines älteren Mannes halten ein leeres Portemonnaie.

AfD-Rentenpläne würden viele Menschen um ihre Rente bringen

Von wegen sozial und „Partei der kleinen Leute“: Die aktuellen Rentenpläne der Alternative für Deutschland (AfD) würden viele Menschen trotz langem Arbeitsleben um einen erheblichen Teil ihrer Rente bringen.

AfD: Viele sollen auch nach dem 67. Lebensjahr weiterarbeiten

Wie die Tagesschau berichtet, will die AfD, dass Arbeitnehmer gegebenenfalls auch nach dem 67. Lebensjahr noch arbeiten müssen. Denn: Laut AfD soll es kein festes gesetzliches Renteneintrittsalter mehr geben.

Scharfe Kritik vom DGB

„Es muss ein Renteneintrittsalter geben, das gesetzlich definiert wird“, sagte dazu DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Tagesschau. „Weil dann die Ansprüche, die man im Laufe seines Lebens angesammelt hat, auch in Rentenansprüche umgesetzt werden können.“ An den AfD-Plänen, dass Beschäftigte erst nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen dürfen, übt Buntenbach scharfe Kritik: „Das bringt viele in Zukunft überhaupt um ihre Rente,  auch wenn sie jahrelang eingezahlt haben“, so Buntenbach, „denn das sind ganz schön viele, die dabei durch das Raster fallen.“

Foto: Fotolia.de

Portrait von DGB-Vorstand Annelie Buntenbach, daneben das Zitat: "Rente bekommen laut AfD nur die, die mindestens 45 jahre gearbeitet haben. 70% schaffen das heute schon nicht!"; Hashtag #nichtwählbar

Foto: DGB/Simone M. Neumann

"Weil es so mit der Rente nicht weitergehen kann."

Irmgard P. auf die Frage, warum wir einen Kurswechsel in der Rentenpolitik brauchen.